Author Archives: Prof. Dr. med. Andreas Gross


Sport steigert männliche Potenz

Zusammenfassung: Lange haben wir es vermutet, nun haben Wissenschaftler aus Harvard den Beweis: Sport tut dem Sperma gut und erhöht die Fruchtbarkeit des starken Geschlechts.

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Sport und männliche Potenz

Sport ist gut für unser Herz, lässt unsere Muskeln wachsen und dient dem Stressabbau. Wem das noch nicht als Motivation reicht, der bekommt jetzt einen weiteren Grund, sich endlich die Laufschuhe um zu schnüren: Sport macht Männer männlicher – und das nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich. Eine aktuelle Studie der Harvard School of Public Health hat gezeigt, dass das Sperma von körperlich aktiven Männern eine deutlich höhere Samenkonzentration aufweist als das von Sportmuffeln.

Besserer Sex durch Sport

Besseres Sperma durch frische Luft

Zu diesen Ergebnissen kamen die Wissenschaftler, nachdem sie das Sperma von 137 Männer im Labor untersuchten und die jeweiligen Spender zu ihrer Trainingsintesität und -häufigkeit befragten. Das Ergebnis: Herren der Schöpfung, die sieben Stunden pro Woche körperlich aktiv waren, hatten eine um 48 Prozent erhöhte Spermakonzentration als solche, die weniger als eine Stunde pro Woche für ihre Fitness aufbrachten. Besonders potenzfördernd waren Gewichtheben und Sportarten, die unter freiem Himmel durchgeführt werden. Regelmäßig Hanteln zu stemmen erhöht laut Studien-Co-Author Audrey Gaskins das Testosteronlevel und verbessert die Insulinsensitivität, wodurch die Samenkonzentration im Sperma steige. Und wer Sport in freier Natur betreibe, sei mehr Sonnenlicht ausgesetzt, wodurch der Körper mehr fertitlitätssteigerndes Vitamin D produziere.

Radfahren gut fürs Herz, schlecht fürs Sperma

Fahrradfahren stellt die einzige Ausnahme unter den analysierten Sportarten dar. Denn Männer, die sich regelmäßig auf den Drahtesel schwangen, wiesen eine um 34 Prozent verringerte Spermakonzentration im Vergleich zu Nicht-Radlern auf. Ursache hierfür sind vermutlich die erhöhte Temperatur im Intimbereich sowie der Druck, der durch den Fahrradsattel auf die Hoden ausgeübt wird.

Potenz steigern mit Sport

Überraschend: Weder Koffein noch Alkohol beeinflussen Sperma

Während sich die Wissenschaftler um Gaskins mit dem Zusammenhang zwischen Sport und Potenz befassten, untersuchte ein weiteres Forscherteam aus dem Nachbarlabor, inwiefern Koffein und Alkohol die Spermienquantität- und -qualität beeinflussen. Ihre Untersuchungen, die 4500 Männer einschlossen, belegten, dass keiner der beiden Stoffe einen Einfluss auf das Sperma hat. Sie widerlegten mit ihren Ergebnissen andere Studien, die zuvor sogar von einer Schädigung der Spermien-DNA durch Koffein sprachen.



Vor- und Nachteile von Online-Ärzten

Zusammenfassung: Das Thema Online Ärzte hält imme rmehr Einzug in den Gesundheitsbereich – und hat gerade in Deutschland einigen Nachholbedarf. Viele Männer mit Erektionsproblemen interessieren sich für diesen "anonymen" Weg – zurecht?

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Einige der Vorteile von Online Ärzten

Online-Gesundheitsberatung zu suchen ist nicht illegal, es ist ein effektives Mittel, um professionelle medizinische Beratung (siehe imeds) zu erhalten. Es sollten jedoch eine  regulatorische Anleitung und Verwaltung erforderlich sein, um Patienten zu helfen und Online-Betrügereien zu vermeiden. Es gibt einige klare Vorteile von Online-Arztkonsultationen. Diese beinhalten:

  • Keine Standortgrenzen – Das ist der wichtigste Vorteil dieser Dienste. Sie können Zugang zu Ärzten erhalten, die Ihnen sonst nicht zur Verfügung stehen würden. Nicht nur das, Sie können auch medizinischen Rat an Orten bekommen, wo es nicht möglich ist. Wir galuben daher, dass diese Dienste Ihnen bemerkenswerte Vorteile bieten können, wenn Sie zu Hause sind, in ländlichen Gebieten oder in anderen Umgebungen, die Ihren Zugang zu konventionellen Behandlungsmöglichkeiten einschränken.
  • Besser als Selbstdiagnose – Wie oft haben Sie Dr. Google verwendet, um Symptome von Krankheiten oder Zuständen zu suchen? Vielleicht, unzählige Male! Aber glauben Sie uns, sich auf medizinische und medizinische Informationen zu stützen, die von medizinischen Einrichtungen zur Verfügung gestellt werden, um Ihren Zustand selbst zu diagnostizieren, ist ebenso gefährlich wie irreführend.

Das Lesen von Gesundheits- und medizinischen Artikeln über das Internet kann Ihnen einige Gedanken über Ihren aktuellen Gesundheitszustand geben, aber es kann niemals ein Ersatz für die Konsultation eines Arztes sein. Denn ohne einen Expertenrat (und eine richtige Diagnose) können Sie nicht erkennen, welche Ursachen für Ihre Erkrankung verantwortlich sind.

Darüber hinaus bieten heute Tausende von Online-Sites Informationen zu gesundheitlichen und medizinischen Fragen. Und die Chancen stehen hoch, dass die Informationen Betrug oder zweifelhaft sein könnten.

  • Kosteneffizient – In diesen Tagen der hohen Arztrechnungen ist der Appell für eine kostengünstige Gesundheitsversorgung bei den Patienten stark. Während ein durchschnittlicher Arztbesuch rund 120 – 150 Euro ohne Versicherung kostet, reichen die ärztlichen Konsultationen im Internet zwischen 25 und 80 Euro ohne Versicherung.
  • Gesicherte Privatsphäre – Ob dieser Punkt hier wirklich passt oder nicht, aber es gibt einen gewissen Grund dafür, ihn hierher zu bringen. Im Gegensatz zu vielen suchen manche Menschen Online-Kontakt mit Ärzten, die sie nie getroffen haben, weil sie die Vertraulichkeit für sensible medizinische Themen oder Bedingungen schätzen.
  • Etwas besser als Telemedizin-Dienste – Online-Arztkonsultationen haben einen kleinen Vorteil als Telemedizin. Sie können sich Zeit nehmen, um eine detaillierte Beschreibung Ihres Zustands zu schreiben. Sie können auch Ihre früheren und aktuellen medizinischen Berichte einreichen.
  • 24/7 Gesundheitsunterstützung – Die meisten Anbieter von Online-Gesundheitsdiensten bieten rund um die Uhr Zugang zu Arztbesprechungen und den Komfort, zu Hause versorgt zu werden.

Nachteile von Online-medizinischen Konsultationen

Trotz des Service hat eine Reihe von Profis, aber es hat auch einige Nachteile. Da immer mehr Betrüger und Spammer im Internet sind, birgt die Online-Konsultation zwischen Patient und Arzt auch potentielle Risiken. Diese beinhalten:

  • Mangel an Vertraulichkeit – Wie oben bereits erwähnt, wählen einige Patienten Online-Gesundheitsberatung von einem unbekannten Arzt, so dass sie über sensible Gesundheitsprobleme sprechen können. Aber Datenschutzverletzung ist ein sehr häufiges Problem im Cyberspace: Selbst große Unternehmen wie Facebook, Google und Yahoo verletzen Berichten zufolge die Privatsphäre der Verbraucher.
  • Eine neue Tür für Drogenabhängige – Es besteht kein Zweifel, dass Online-Konsultation die Standortgrenzen verringern kann. Aber es öffnet auch eine neue Tür für den unethischen Verkauf verschreibungspflichtiger Medikamente. Aus diesem Grund denken immer noch viele Leute, dass der Dienst ein totaler Betrug oder ein illegales Geschäft ist. Sie glauben auch, dass dieser Beratungsdienst für Missbraucher bereitgestellt wird, die bereit sind, alles zu riskieren und zu versuchen, Medikamente online zu bekommen.

Sie sind jedoch überhaupt nicht falsch. Tausende von Con-Websites sind da draußen, die in der Tat führen Scam-Operationen mit dem Ziel, billige verschreibungspflichtige Medikamente online zu verkaufen.

  • Begrenzte Optionen zur Bewertung der Qualität – Im Gegensatz zur traditionellen Arztkonsultation bietet der Online-Service den Patienten nur eingeschränkte Möglichkeiten, die Qualität der Versorgung und die Berufsverbände der Anbieter zu bewerten. Während einer Online-Sitzung können Patienten nur Ärzte persönlich auswählen, Praxiskontext. Darüber hinaus bietet der Ruf der Website einige vernachlässigbare Wegweiser zur Bewertung der Qualität. Daher glaube ich, dass es einige Transparenzprobleme mit dem Service gibt, da Sie Gesundheitsberatung ohne die grundlegenden Anzeichen des Doktorgrades an der Wand, den Büroräumen oder dem persönlichen Kontakt suchen müssen. Schließlich stellt die Geheimhaltung von Ärzten an vielen Standorten auch die Haftung und Kontinuität der Online-Gesundheitsversorgung in Frage.
  • Eingeschränkter Doktor Rat – Das ist einer der wesentlichen Nachteile der Online-Gesundheitsberatung. Heute ist das körperliche Erscheinungsbild der Patienten weniger wichtig als ihre diagnostischen Berichte, und die Ärzte beurteilen den Zustand der Patienten hauptsächlich anhand dieser Berichte. Es spielt auch keine Rolle, welche Qualifikation der Online-Arzt hat. Denn wenn Sie einen Rat in ernstem Zustand brauchen, kann er / sie ohne Ihre aktuellen Diagnoseberichte nichts definitiv vorschlagen.

Darüber hinaus, wenn renommierte Ärzte Patienten online konsultieren, können sie niemals so offen wie möglich in ihren offiziellen Einstellungen Vorschläge machen. Also, zweifellos, wenn Sie einen Rat fragen, würde Ihr on-line-Doktor Ihnen nur einige Ideen über Ihren gegenwärtigen Gesundheitszustand geben. Wenn der Arzt ein qualifizierter Arzt ist, muss er Ihnen außerdem empfehlen, einen Besuch bei Ihrem Hausarzt zu machen und eine Diagnose zu stellen.



Männer machen sich zu viel Druck

Ärzte möchten in unserer oft übersexualisierten Welt einige der Mythen über Sexualität wissenschaftlich wieder gerade rücken. Dr. Christian Ratz, Urologe und Mitglied der Internationalen Gesellschaft für Sexualmedizin, beantwortet im folgenden Interview Fragen zu den neuesten Erkenntnissen beim Thema Potenzprobleme.

Herr Dr. Ratz, welche neuen Erkenntnisse können Ärzte in den letzten Jahren zum Thema Potenzprobleme ziehen?

Es ist spannend zu sehen, wie in der Sexualmedizin mittlerweile auch die sogenannte Evidence Based Medicine, also auf wissenschaftlichen Beweisen basierende Medizin, Einzug gehalten hat. Es gibt seriöse Studien fast zu jedem Thema, die es einem erleichtern, Volksmythen von Fakten zu trennen. Zum Beispiel das Thema „Gefahren von Internetpornografie“. Hier scheint mittlerweile durch Studien belegbar, dass der Schaden durch Internetpornografie für unterschiedliche Aspekte des Sexuallebens wesentlich geringer zu sein scheint als in den Massenmedien immer vermutet. Ein wichtiges Thema waren auch neueste Therapieformen bei Potenzstörungen.

Sind davon nicht nur Ältere betroffen?

Das ist ein großer Irrglaube. Schon Männer um die 30 oder 40 sind zum Teil betroffen. Aber mit dem Alter steigt das Erkrankungsrisiko, wie Studien zeigen. Im Alter zwischen 30 und 39 Jahre leiden 2 Prozent unter Potenzproblemen, zwischen 40 und 49 Jahre sind es schon 10 Prozent, in späteren Jahren bis zu 50 Prozent – allerdings gehen wir noch von einer höheren Dunkelziffer aus. Besondere Sorgen bereitet uns auch der Anstieg von Potenzproblemen bei unter 40-Jährigen, den wir seit einigen Jahren beobachten.

Haben Männer falsche Vorstellungen von Sex?

Viele Männer machen sich viel zu viel Druck und Sorgen. Oft glauben sie, sie müssten quasi auf Knopfdruck eine Erektion bekommen. Doch das ist falsch. Wenn es hin und wieder einmal nicht klappt, handelt es sich nicht gleich um eine behandlungsbedürftige Potenzstörung. Das kann jedem Mann passieren. Stress im Job, Ärger in der Beziehung, Müdigkeit – es gibt viele Gründe.

Wann liegt denn eine echte Potenzstörung vor?

Echte Potenzprobleme liegen medizinisch betrachtet erst vor, wenn ein Mann in mehr als zwei Dritteln der Fälle keine Erektion bekommen oder aufrechterhalten kann, die für einen Geschlechtsverkehr ausreicht. Wenn die Beschwerden über längere Zeit bestehen bleiben, bezeichnen wir das als erektile Dysfunktion.

Was fragen die Männer als erstes, wenn sie zu Ihnen kommen?

Sie interessiert am meisten: Was kann ich machen, damit der Sex wieder so ist wie er mal war? Das steht im Mittelpunkt. Die Männer sehnen sich nach früheren Zeiten zurück. Vor allem nach spontanem Sex.

Können nicht Viagra und Co. helfen?

Doch, vielen Männern kann mit diesen Medikamenten geholfen werden, aber: Spontaner Sex ist damit nicht möglich. Der Mann muss genau planen, denn die Mittel wie Viagra wirken erst nach 30 bis 60 Minuten. Das empfinden viele als sehr störend.

Gibt es neue Methoden, diese Störungen zu behandeln?

Da ist an erster Stelle die Stoßwellentherapie zu erwähnen, die neuerdings auch bei Potenzstörungen eingesetzt wird. Der Vorteil gegenüber Viagra ist, dass oft nach erfolgreicher Behandlung wieder spontaner Sex möglich ist.

Wie wirken die Stoßwellen?

Ursache vieler Potenzstörungen ist eine mangelhafte Durchblutung im Penis. Die Stoßwellen regen die Durchblutung an und führen sogar zur Neubildung von Gefäßen, das ist mittlerweile wissenschaftlich nachgewiesen. Für die Behandlung wird ein Therapiekopf über dem Penis positioniert und dann dem Schwellkörperverlauf folgend bewegt. Bei einer einzigen Behandlung werden insgesamt bis zu 5000 energetische Stoßwellen ausgelöst. Die neue Technologie ist so ausgerüstet, dass die Stoßwellen im gesamten Schwellkörper verteilt werden und wirken können.

Hilft das sofort?

Nicht direkt nach dem ersten Mal, oft merken die Männer erst nach der vierten Sitzung eine Besserung. Insgesamt empfehlen wir sechs bis zwölf Sitzungen. Nach neuesten Erkenntnissen ist es übrigens egal, ob die Behandlung ein- oder zweimal pro Woche durchgeführt wird.

Haben die Männer so viel Geduld?

Oft nicht. Daher empfehle ich anfangs zeitgleich einen sogenannten PDE-5-Hemmer täglich niedrig dosiert einzunehmen. Die PDE-5-Hemmer verstärken die durch sexuelle Erregung ausgelöste Entspannung der Muskulatur im Penis und ermöglichen so das Einströmen von Blut in die Schwellkörper. Die tägliche Einnahme bringt zusätzlich wieder die Möglichkeit von spontanem Sex zurück. Die Stoßwelle wiederum hat ein anderes Wirkprinzip und hilft beim Zustandekommen einer Erektion. Mit zunehmender Wirkung der Stoßwellen können die Tabletten reduziert und später eventuell ganz weggelassen werden.

Zahlen die gesetzlichen Krankenkassen die Stoßwellentherapie?

Leider nicht. Die Kosten pro Behandlung liegen zwischen 90 und 200 Euro.

Was kann jeder Mann selbst tun, um die Potenz zu verbessern?

Das ist eine sehr wichtige Frage. Ich wundere mich immer wieder, wie leichtfertig junge Männer ihre Potenz aufs Spiel setzen, indem sie rauchen und bereits in frühen Jahren ihren Blutgefäßen einen Schaden zufügen, der später schwer zu reparieren ist. Also wichtig ist: Nicht rauchen, regelmäßige Bewegung, gesunde Ernährung, kein Übergewicht. Und: Grunderkrankungen wie Bluthochdruck und Diabetes müssen unbedingt frühzeitig optimal behandelt werden. Leider können sich 20-Jährige oft nicht vorstellen, dass sie mit 50 noch Sex haben wollen. Aber wir werden heutzutage oft in sehr guter Gesundheit sehr alt und so sehen wir noch 80-Jährige mit dem Wunsch nach einem erfüllten Sexualleben – und das ist völlig normal und erfreulich.



Was ist Sildenafil?

Zusammenfassung: Der Wirkstoff Sildenafil wird seit 1998 von dem amerikanischen Pharmaunternehmen Pfitzer unter dem bekannten Markennamen Viagra als Medikament gegen Erektionsstörungen vermarktet. Sildenafil ist außerdem Bestandteil diverser Generika und kommt seit 2006 unter dem Namen Revatio als Mittel gegen pulmonal-arteriellen Bluthochdruck zum Einsatz.

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Was ist Sildenafil?

Sildenafil ist ein synthetisch hergestellter sogenannter PDE-5-Hemmer, enthalten im bekannten Potenzmittel Klassiker Viagra. Arzneimittel dieser Substanzklasse (andere Beispiele sind Tadalafil und Vardenafil, die Wirkstoffe der Potenzmittel Cialis und Levitra) greifen in die Regulation des Tonus der glatten Muskulatur der Gefäßwände ein und wirken gefäßerweiternd. Ihre Wirkung beruht auf der Blockierung des cGMP-spaltenden Enzyms Phosphodiesterase Typ 5 (PDE-5), sie liegt sowohl den potenzsteigernden als auch den blutdrucksenkenden Effekten von Sildenafil zugrunde. Medikamente, die Sildenafil enthalten, sind in Deutschland rezeptpflichtig.

Sildenafil bei Erektionsproblemen

Pharmakologische Wirkung

Die Regulation des Blutdrucks auf der Ebene der glatten Muskulatur der Gefäßwände insbesondere im Lungenkreislauf und im Penis ist geprägt durch das Wechselspiel zwischen dem Botenstoff Stickstoffmonoxid (NO) und dem Enzym Phosphodiesterase 5 (PDE-5).

Freisetzung von NO an Nervenenden in der Nähe der Blutgefäße stimuliert die Synthese des Nukleotids cGMP (zyklisches Guanosinmonophosphat cGMP ist ein Verwandter des universalen Energiemoleküls ATP). cGMP bewirkt über eine weitere Signalkaskade letztlich die Entspannung der glatten Muskulatur und erweitert so den Querschnitt der Blutgefäße. Der Blutdruck sinkt. Bei sexueller Erregung ermöglicht dieser Mechanismus die Füllung der Schwellkörper des Penis mit schnell einströmendem Blut und trägt so maßgeblich zur Entstehung der Erektion bei.

Regulatorischer Gegenspieler von NO ist PDE-5, die cGMP wieder abbaut und damit die erneute Verengung der Gefäßwände fördert. PDE-5 ist bei Männern mit Bluthochdruck und/oder Erektionsproblemen häufig zu aktiv. Wird das Enzym durch Sildenafil blockiert, steigt der cGMP-Spiegel. Das hat allgemein eine blutdrucksenkende Wirkung. Dauer und Stärke einer Erektion werden durch Sildenafil positiv beeinflusst.

Sildenafil aus der Apotheke

Medizinische Anwendung & Verwendung

Sildenafil kommt bei der Behandlung der erektilen Dysfunktion sowie bei Bluthochdruck zum medizinischen Einsatz.

Bei Erektionsstörungen wird das Medikament bei Bedarf eingenommen – jedoch nicht ohne vorherige Beratung mit einem Arzt. Die typische Dosis liegt je nach Schwere der Störung zwischen 25 und 100 Milligramm. Sildenafil entfaltet seine Wirkung innerhalb von etwa zwei Stunden und ist bis zu 10 Stunden nach der Einnahme im Körper aktiv.

Eine entstehende Erektion kann innerhalb dieser Frist durch den Wirkstoff effektiv stabilisiert werden. Sildenafil allein löst keine Erektion aus – sexuelle Erregtheit sowie intakte Mechanismen der NO-Freisetzung und cGMP-Synthese sind Voraussetzung für die Wirksamkeit von Arzneimitteln, die Sildenafil enthalten.

Wird Sildenafil als blutdrucksenkendes Mittel zur regelmäßigen Einnahme verschrieben, wird meist eine Dosis von etwa 60 Milligramm über den Tag verteilt.

Hier finden Sie Ihre Medikamente

Medikamente gegen Potenz- & Erektionsprobleme

Risiken & Nebenwirkungen

Art und Ausmaß der Nebenwirkungen, die bei Nutzern von Sildenafil auftreten, sind individuell verschieden. Die meisten dieser Nebenwirkungen stehen im Zusammenhang mit der gefäßerweiternden Wirkung des Wirkstoffs.

Völlig nebenwirkungsfrei bleibt Sildenafil nur für etwa ein Fünftel der Anwender. Kopfschmerzen, verstopfte oder laufende Nase, Gesichtsrötung, Magen- und Verdauungsbeschwerden, Schweißausbrüche und Hitzewallungen, Rücken- und Gliederschmerzen sind häufige Nebenwirkungen. Selten klagen Anwender auch über Schwindelgefühle, verzögerte Reaktionsfähigkeit oder visuelle Störungen. Eine weitere Nebenwirkung kann das nicht erwünschte Andauern einer Erektion sein. Diese Effekte sind nicht besorgniserregend und klingen innerhalb von ein bis zwei Tagen ab.

Vereinzelt ist es bei regelmäßigen Anwendern von hohen Sildenafil-Dosen zum Hörsturz, also zu plötzlichem Hörverlust gekommen. Ebenfalls sehr selten kam es zu einer Sauerstoffunterversorgung des optischen Nervs durch starken Blutdruckabfall im Auge (anteriore ischämische Optikusneuropathie) und damit zum teilweisen oder völligen Verlust des Sehvermögens. Diese Komplikationen traten aber nur bei Männern auf, bei denen noch weitere Risikofaktoren für solche Schäden vorlagen.

Da Sildenafil den Blutdruck senkt, kann es bei Einnahme anderer blutdrucksenkender Medikamente oder Drogen zu einem lebensbedrohlichen Blutdruckabfall kommen. Das gilt für das unter dem Namen Poppers bekannte Szenemedikament Amylnitrit, und insbesondere auch für nitrathaltige Mittel wie etwa Nitroglycerin, die bei Herzinsuffizienz notfallmedizinisch zum Einsatz kommen.



Viagra mit Paypal kaufen

Zusammenfassung: Potenzmittel kaufen hat in gewisser Weise etwas Anrüchtiges an sich. Gerade beim Thema Bezahlen braucht es Vertrauen. Jetzt kann man in der ersten Online Apotheke mit Paypal bezahlen und kann damit alle Vorteile der bargeldlosen Bezahlung in Anspruch nehmen.

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Potenzmittel kaufen

Das Thema "Potenzmittel kaufen" ist für jeden Mann delikat. Ein Potenzmittel zu kaufen heißt, sich Hilfe holen zu müssen, weil es im Bett nicht mehr klappt, man seinen Mann nicht mehr steht. Wohl keinem Mann fällt es leicht, sich das einzugestehen. Aber wo bekomme ich Viagra her? Sicher, über eine normale Apotheke und gegen Vorlage eines Rezepts ist das kein Problem, hat aber auch seine Nachteile. Ohne Rezept geht es nicht und deshalb muss man den umständlichen und peinlichen Gang in die Apotheke antreten, um Viagra oder einen anderen PDE-5-Hemmer teuer zu bezahlen.

Die Alternative dazu sind Online-Apotheken, bei denen man diese Nachteile nicht hat. Man kann bequem rund um die Uhr bestellen, ob von der Couch oder unterwegs, das alles ohne Rezept – und zu wesentlich günstigeren Preisen. Mit Online Apotheken sparen Sie viel Geld

Die Bezahlung in Online-Apotheken erfolgt in der Regel per Überweisung oder Kreditkarte, in einigen Apotheken auch per Bitcoin. Aber es gibt jetzt eine sichere und vor allem einfache Bezahlmethode – Paypal.

Was ist Paypal?

Anmelden, einloggen und bezahlen: Mit “PayPal” zahlen Kunden in Online-Shops ohne Bankverbindung, dafür mit Email-Adresse und Passwort. Wer sich bei “PayPal” ein Konto einrichtet, speichert seine Bankverbindung dort zentral – die Anbieter der Shoppingportale haben keinen Zugriff darauf. In “PayPal” eingeloggt, muss der Käufer die Überweisung bestätigen.

Vorteile von Paypal

Neben Überweisung, Lastschrift oder Kreditkarte ist die Bezahlung per PayPal eine übliche Methode vor allem bei Geschäften im Internet. Bei eBay ist es sogar Pflicht, dass gewerbliche Verkäufer PayPal anbieten, ein Zeichen dafür wie wichtig die Bezahlmethode geworden ist. Der Grund für den Erfolg liegt in der schnellen und unkomplizierten Abwicklung der Zahlung.

  • PayPal ist einfach zu handhaben. Um Einkäufe online zu bezahlen, benötigen Sie nur Ihre E-Mail-Adresse und das Passwort. Damit melden Sie sich an Ihrem PayPal-Konto an und bestätigen die Zahlungsdaten.
  • Transaktionen werden sehr schnell ausgeführt. Nachdem Sie eine Zahlung veranlasst haben, informiert PayPal sofort den Verkäufer und leitet den Betrag an ihn weiter. Der Händler kann dann umgehend die bestellte Ware versenden.
  • PayPal gibt keine Informationen über Bankkonten oder Kreditkarten an den Zahlungsempfänger weiter. Der Verkäufer benötigt diese Daten auch nicht, weil der den Zahlungseingang ebenfalls in seinem PayPal-Konto vorfindet und von dort auf sein Bankkonto übertragen kann.
  • Über Ihr PayPal-Konto können Sie außerdem Geld an Freunde, Verwandte oder beliebige andere Personen senden. Sie benötigen dazu nur die E-Mail-Adresse des Empfängers. Dieser muss sich bei PayPal registrieren, um über empfangene Beträge verfügen zu können.
  • PayPal bietet eine "Käuferschutz" genannte Sicherheitsfunktion an. Wenn Sie eine bestellte Ware nicht oder beschädigt erhalten und sich das Problem nicht direkt mit dem Verkäufer klären lässt, schalten Sie den Käuferschutz ein. PayPal prüft dann den Vorgang. Ist Ihr Anspruch rechtens, erhalten Sie Ihr Geld zurück.
  • PayPal-Zahlungen für Einkäufe und Freunde-Überweisungen sind gebührenfrei, solange sie in Euro ausgeführt werden. Auch die Führung des PayPal-Kontos ist für Privat- und Geschäftskonten kostenfrei.

Viagra kaufen bei Aponet-Versandapotheke.de

Als eine der ersten Online Apotheken in denen Sie Viagra rezeptfrei kaufen können, bietet Aponet-Versandapotheke.de Paypal als Bezahlmethode an. Eine einfache, tranparent eund sichere Möglichkeit um Viagra online zu kaufen.

Original Viagra online zu bestellen braucht vor allem Vertrauen, gerade weil es nicht wenige unseriöse "Apotheken" gibt, die entweder Fake-Medikamente verkaufen oder erst gar keine Ware versenden. Aponet ist einer der bekanntesten Namen bei deutschen Internet-Gesundheitsseiten. Der Name steht für Seriösität, Medikamente in Top-Qualität, Diskretion und Sicherheit.

Einfacher und sicherer werden Sie Viagra sonst nirgends kaufen können.



Erektionsprobleme und Arztgespräch

Zusammenfassung: Aus Scham und Angst vor peinlichen Gesprächen schieben Männer einen Arztbesuch bei Erektionsproblemen häufig auf die lange Bank. Für den Facharzt ist die Krankheit Erektile Dysfunktion aber etwas ganz Alltägliches.

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Tun Sie etwas

  • Den richtigen Arzt finden – Wenn Sie an Erektionsstörungen leiden, ist Ihr medizinischer Ansprechpartner ein Urologe oder Androloge. Beide Fachärzte behandeln fast täglich Männer, die an Erektiler Dysfunktion leiden. Auch Ihre Krankenkasse kann Ihnen Fachärzte in der Nähe Ihres Wohnortes nennen.
  • Termin vereinbaren – Viele Männer befürchten, dass Sie schon bei der Terminvereinbarung peinliche Fragen beantworten müssen. Das ist nicht der Fall! Sie rufen ganz normal in der Praxis an und sagen, dass Sie möglichst zeitnah in die Sprechstunde kommen möchten. Das Praxispersonal wird dann einen Termin mit Ihnen vereinbaren. Sollten Sie doch gefragt werden, worum es geht, können Sie einfach antworten: „Mir geht es nicht so gut, und ich bräuchte eine Beratung.“ Ihre Erektionsprobleme müssen Sie nicht erwähnen.
  • Keine Angst vor dem Gespräch mit dem Urologen – Der eigentliche Arztbesuch ist viel harmloser als Sie vielleicht denken. Natürlich müssen Sie mit dem Arzt intime Dinge besprechen – und das fällt niemandem besonders leicht. Aber bedenken Sie: Urologen und Andrologen haben täglich mit der Erkrankung Erektile Dysfunktion zu tun. Sie sprechen regelmäßig mit Männern, die an Erektionsstörungen leiden und haben Routine darin. Ein guter Arzt hilft seinem Patienten auf nette Art und Weise weiter, wenn das Gespräch ins Stocken gerät oder mal die Worte fehlen. Er erwartet nicht, dass Sie einen ausführlichen „Vortrag“ über Ihr Intimleben halten!

Das Arztgespräch bei Impotenz

Diese Fragen wird Ihnen der Arzt wahrscheinlich stellen

Viele Männer fühlen sich sicherer, wenn Sie vorher ungefähr wissen, was der Arzt fragen wird, um etwas über die Ursachen ihrer Erektionsstörung herauszufinden. Fragen, die vor der Untersuchung erörtert werden, könnten unter anderem folgende sein:

  • Seit wann haben Sie die Probleme mit der Erektion schon?
  • Wie genau äußern sich die Potenzstörungen bei Ihnen? Haben Sie gar keine Erektion? Oder reicht die Erektion nicht zum Geschlechtsverkehr? Oder lässt sie währenddessen nach?
  • Sind die Potenzstörungen von heute auf morgen aufgetreten oder hat sich die Situation langsam verschlechtert?
  • Gibt es besondere Ereignisse in Beruf, Familie und Partnerschaft, die mit dem Eintreten der Potenzstörung zusammenfallen?
  • Haben Sie nächtliche oder morgendliche Erektionen?
  • Gibt es Situationen, in denen Sie eine zufriedenstellende Erektion haben? Zum Beispiel beim Anschauen von erotischen Bildern, bei der Selbstbefriedigung oder in besonders entspannten Momenten (z.B. im Urlaub)?
  • Hat Ihre Lust auf Sex nachgelassen?
  • Wie fühlen Sie sich im Allgemeinen? Sind Sie fit? Oder oft müde und abgeschlagen?
  • Können Sie mit Ihrer Partnerin über das Problem sprechen?

Notieren Sie sich vor dem Arztbesuch auch eigene Fragen bezüglich Ihres Erektionsproblems. Das gibt zusätzliche Sicherheit.

Auch bei der körperlichen Untersuchung können Sie gelassen bleiben

Im Anschluss an das Vorgespräch folgt die körperliche Untersuchung. Der Arzt wird Sie bitten, sich auf eine Liege zu legen. Zunächst werden der Bauch und die Leistengegend, die Hoden und der Penis abgetastet, um eventuelle Auffälligkeiten festzustellen. Danach wird der Arzt Ihre Prostata abtasten. Viele Männer haben Angst vor dieser Untersuchung, aber auch sie ist keine große Sache!

So läuft die Prostata-Untersuchung ab

Der Arzt wird Sie bitten, sich auf die Seite zu drehen. Dann zieht er sich einen dünnen Handschuh an und streicht etwas Gel auf einen Finger. Diesen führt er dann – vorsichtig und so schmerzfrei wie möglich – in Ihren After ein. Vom Enddarm aus kann er nun die Prostata ertasten. Die rektale Untersuchung dauert selten länger als 30 Sekunden und tut wirklich nicht weh. Sie können ganz gelassen bleiben.

Untersuchung bei Erektionsproblemen

Fragen erwünscht!

Sie sollten bei Ihrem Arztbesuch alles fragen, was Ihnen zu Ihrer Erektionsstörung auf dem Herzen liegt. Fragen wie „Kann ich irgendwann wieder ganz normal Sex haben?“ sind absolut okay! Übrigens: Manchmal passiert es Ärzten, dass sie während des Gesprächs, häufig bei der Diagnose, in medizinische Fachsprache verfallen. Wenn Ihr Arzt Ihnen also zum Beispiel in rasendem Tempo etwas von „PDE-5-Hemmern“ oder „defizitären Testosteronwerten“ erzählt und Sie nur noch Bahnhof verstehen – stoppen Sie ihn ruhig. Es geht um Ihren Körper! Deshalb dürfen Sie jeden Arzt bitten, sich so auszudrücken, dass Sie ihn genau verstehen können.

Im Labor werden Ihre Blutwerte ermittelt

Um die Ursachen Ihrer Erektionsstörung ganz genau einzugrenzen, wird Ihnen bei Ihrem Besuch in der Praxis auch Blut abgenommen. Im Labor wird dann Ihr Testosteronwert und der Status weiterer Hormone und Proteine (z.B. SHBG, LH, PSA) bestimmt.

Behandlung von Impotenz

Fragebogen zum Selbst-Check

Sie können sich auf Ihren Arztbesuch vorbereiten, indem Sie unseren Fragebogen zum Selbst-Check vorab ausfüllen (LINK). Danach einfach ausdrucken und dem Arzt im Vorgespräch vorlegen.

Die Partnerin darf mitkommen

Einige Männer haben ein besseres Gefühl, wenn Sie nicht allein in die Sprechstunde gehen müssen. Deshalb können Sie Ihre Partnerin ruhig mitnehmen, das ist vollkommen üblich. Wenn Sie lieber allein gehen wollen, ist das aber auch völlig in Ordnung



Selbstversuch mit Viagra

Zusammenfassung: Wir haben einen jungen Mann gefunden, der die bekannten PDE-5-Hemmer Viagra, Cialis und levitra getestet hat. Schonungslos offen und ehrlich, ein Fazit zu den bekannten Potenzmitteln im folgenden Artikel.

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Darum der Test

Mit meinen 30 Jahren liege ich ja klar unter der eigentlichen Alters-Zielgruppe für Viagra & Co. Warum sollte ich eine Potenzpille schlucken? Ich bin jung, sportlich – und im Bett habe ich auch keinerlei Probleme. Mein Kollege meint allerdings, dass diese Tabletten selbst bei einem jüngeren Mann erektionshemmende Enzyme lahm legen können und somit auch bei Stress so richtig Lust auf Sex machen.

Gut, überzeugt! Da ich sexuell schon sehr aktiv bin und auf https://date-magazin.com schon das ein oder andere Date klar gemacht habe, will ich es mit einem Selbstversuch mit den im Moment auf dem deutschen Markt vertretenen Potenzmitteln Viagra, Levitra und Cialis ankommen lassen.

Mit Potenzmitteln besseren Sex haben

Viagra

Ich bin skeptisch, als ich die erste Potenzpille meines Lebens schlucke. Was passiert nun? Werde ich sofort zu Mr.Hammer? Gleich vorweg: nein. Die Pillen erleichtern einem das Sex-Leben allerdings ungemein. Bei Viagra hat man ein Zeitfenster von zirka fünf Stunden.

Ich schlucke die Pille unauffällig nach dem Abendessen – die meisten Frauen können ja mit Sex auf Kommando nicht so gut umgehen. Ich nun schon. Denn bereits kurz nach der ersten Ejakulation wäre ich wieder einsatzbereit. Mir bleibt das gute Gefühl beim Einschlafen. Mein Date scheint sehr zufrieden zu sein, wie ich ihrem Lächeln entnehmen kann. Also Viagra überzeugt mich.

Levitra

Die Bayer-Pille funktioniert so ähnlich wie Viagra, ist aber viel kleiner. Auch hier hält der Wirkstoff etwa fünf Stunden an.

Beim Praxistest gab’s keine nennenswerten Unterschiede. Ganz ehrlich: Der Kick im Kopf macht selbstbewusst und ausdauernd. Unsere Psyche spielt halt auch eine Rolle (wenn man nicht unter erektiler Dysfunktion leidet). Im Vergleich zu Viagra hält die Wirkung nicht ganz so lang an, aber die Erektion ist genauso hart – super!

Cialis

Für Cialis am besten das nächste Wochenende reservieren, meint die Werbung für das angebliche Wochenend-Potenzmittel, "die hält bis zu 36 Stunden." Nach etwa einer Stunde kribbelt’s in der Lendengegend, als ich beim Zappen bei einer Erotik-Reportage auf RTL2 hängen bleibe.

Eine Stunde später, Maybrit Illner läuft, tut sich nix – na ja, ist eben nicht so spannend. Nachts merke ich in Sachen Wirkungsdauer keinen Unterschied zu Viagra und Levitra. Die erstaunlich harte Morgenerektion hält sich jedoch außerordentlich lange. Als ich nachmittags ins Fitness-Studio gehe, verzichte ich sicherheitshalber auf den Saunabesuch. Ich möchte ja nicht unangenehm mit einer Beule unter meinem Handtuch auffallen.

Der Abend verläuft entspannt. Man könnte ja schließlich noch mal, wenn man nur wollen würde – das macht den Kopf frei. Die folgende Morgenerektion ist zwar noch vorhanden, sie hält allerdings nicht mehr so lange wie am Tag zuvor. Das war ja schon beinahe nervig.

Fazit

Alle diese drei Pillen haben erstklassig funktioniert. Wer will, der kann bei ausreichend sexueller Reizung wie auf Knopfdruck eine Erektion herbeizaubern. Ich würde Viagra und Levitra von Montag bis Donnerstag einsetzen – und die Cialis dann freitags und samstags. Sonntag muss auch mal Sexpause sein!



Potenzmittel Hilfe

Zusammenfassung: Potenzmittel werden in erster Linie aufgrund von Potenzstörungen eingenommen, doch imme rmehr, vor allem jüngere Männer, nehmen Viagra und Co. auch ein, um ihre sexuelle Leistungsfähgkeit zu erhöhen und um im Bett noch mehr zu überzeugen.

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Erektionsprobleme behandeln – klar

Potenzmittel wie Viagra oder Cialis werden natürlich in erster Linie zur Behandlung von Erektionsstörungen verwendet. Millionen Männer in Deutschland leiden unter erektiler Dysfunktion, mit der Unfähigkeit im Bett eine genügende Erektion zu bekommen, mit fehlendem Selbstbewusstsein und oft auch mit Beziehungsproblemen. Für diese Männer stellen PDE-5-Hemmer eine lang ersehnte und vor allem wichtige Hilfe dar. Es wird ein ernstzunehmendes medizinisches Problem gelöst, welches für betroffene Männer einen großen Einschnitt bedeutet.

Top-Leistung im Bett

Erektionsprobleme sind der Hauptgrund um Potenzmittel einzunehmen – doch nicht der einzigste. Gerade junge Männer nehmen Viagra und Co. auch zur Steigerung der sexuellen Leistungsfähigkeit. In solchen Fällen haben Männer keine Erektionsprobleme, sondern möchten im Bett „nur“ eine überzeugende Liestung bringen, die Frau beeindrucken, einfach noch ein bisschen ein Sahnehäubchen setzen. Diese Männer sind sexuell sehr aktiv, oft auch mit vielen verschiedenen Frauen. Doch dieses Sexleben hat auch seine Schattenseiten. Oft ist es verbunden mit ungesunder Lebensweise, mit viel Alkohol, Drogen, wenig Schlaf und ungesunder Ernährung. Das hat über kurz oder lang Auswirkungen auf die sexuelle Leistungsfähigkeit – und Potenzmittel sind dann die Rückversicherung das auch alles klappt.

Das Date muss sitzen

Potenzmittel einzunehmen wird immer normaler und hat längst das Tabu vergangener Jahre verloren. Nicht nur Männer mit Potenzstörungen kaufen Viagra, sondern auch Männer die einfach auf Nummer sicher gehen wollen. Gerade beim Dating möchte man nicht versagen. Ob One Night Stand oder ernsthafte Absichten, kein Mann möchte beim Date im Bett versagen. Das ist nicht nur eine Frage des richtiges Dates. Bei www.adorable-escort-berlin.de findest du die ein oder andere aufregende Frau – was du dann daraus machst, liegt ganz allein an dir. Ist es richtig Potenzmittel einzunehmen obwohl man nicht unter Erektionsproblemen leidet? Aus medizinischer Sicht können wir es nicht empfehlen. Auf der anderen Seite hat die Einnahme von Viagra keine negativen Auswirkungen auf den Körper.



Gute Blutzuckereinstellung schützt am besten vor Impotenz

Zusammenfassung: Das Diabetes für Impotenz verantwortlich sein kann ist schon länger bekannt. Doch welche Hilfen stehen einem Diabetiker zur Verfügung, wie kann man sich dagegen schützen? Im folgenden Artikele rfahren Sie mehr zum Thema Diabetes und Impotenz.

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Diabetes und Impotenz

Ein überhöhter Blutzuckerspiegel schädigt mit der Zeit die Blutgefäße. Die Folgen davon sind Durchblutungsstörungen. Sie machen sich oft zuerst an den Füßen bemerkbar, die sich taub anfühlen und unempfindlich gegenüber Berührungen werden. „Danach stellen sich bei Männern häufig auch Erektionsprobleme ein“, erläutert Privatdozent Dr. med. Erhard Siegel, Präsident der DDG. Bleibt eine ausreichende Erektion in rund 70 Prozent der Versuche aus und halten die Probleme mindestens sechs Monate an, sprechen Ärzte von einer „erektilen Dysfunktion“.

Potenz steigern bei Diabetes

Schutz durch gute Blutzuckereinstellung

Doch so lange sollten Diabetespatienten keinesfalls warten, bis sie ihren Arzt aufsuchen. „Denn die beste Therapie, die Potenz zu erhalten oder eine beginnende Erektionsstörung nicht schlimmer werden zu lassen, ist eine gute Blutzuckereinstellung“, sagt Siegel. Experten gehen heute davon aus, dass eine schlechte Einstellung auch vorübergehend Erektionsprobleme hervorrufen kann – Patienten können damit selbst aktiv zur Therapie beitragen.

Lesetipp: Erfahren Sie in diesem interessanten Artikel mehr zum Thema Impotenz und Diabetes.

Wie die Blutzuckereinstellung verbessert werden kann, besprechen die Patienten mit dem Diabetologen. Die DDG rät, zunächst den Lebensstil zu überprüfen: Rauchen ist sehr abträglich, übermäßiger Alkoholkonsum ebenfalls. Positiv auf den Blutzuckerspiegel wirken sich hingegen Bewegung, gesunde Ernährung und Gewichtsreduktion aus. „Sehr effektiv kann auch eine Beratung sein, wie der Patient die Blutzuckerkontrolle besser in den Griff kriegt“, fügt Siegel hinzu. Darüber hinaus kann ein Therapiewechsel helfen, die Werte zu normalisieren.

Hilfe bei Impotenz

Potenzmittel als Hilfe

Bessern sich die Potenzprobleme dennoch nicht, stehen weitere Maßnahmen zur Verfügung. Mit Abstand beliebtestes Hilfsmittel sind Tabletten, die Phosphodiesterase-Hemmer. Sie entspannen die Penismuskulatur, so dass sich die Blutgefäße besser weiten und die Schwellkörper mit Blut füllen können. Die gängigen Wirkstoffe Sildenafil von Viagra, Tadalafil (Cialis) und Vardenafil (Levitra) unterscheiden sich dabei vor allem hinsichtlich Wirkungseintritt und Wirkdauer. „Ihre Einnahme ist häufig trotz Herzerkrankung möglich“, erläutert Siegel.

Alternativen zu Potenzmitteln

Sind Tabletten für einen Patienten nicht geeignet, kommen die Schwellkörperinjektionstherapie (SKAT) oder eine Vakuumpumpe in Frage. Bei der SKAT gibt sich der Mann vor dem Sex eine erektionsfördernde Spritze ins Glied, die Vakuumpumpe saugt zusätzliches Blut in den Penis. Diese Methoden sind heute aber weniger populär, weil sie oft als unpraktisch empfunden werden. Die Implantation einer Penis-Prothese sollte nur als letzte Maßnahme erwogen werden.



Ejakulation

Zusammenfassung: Die Ejakulation beim Mann stellt in den meisten Fällen einen natürlichen Prozess dar, der durch äußere Reize ausgelöst wurde. Im folgenden Artikel erhalten Sie alle wichtigen Informationen zum Thema Ejakulation.

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Zusammensetzung des Ejakulats

Die Ejakulation ist beim Mann gleichbedeutend mit dem Samenerguss. Insofern grenzt sie sich von der weiblichen Ejakulation ab. Man spricht dabei vom Herausschleudern des Spermas aus der Harnröhre, wohinter ein unbewusster physiologischer Prozess steht. Das Wort Ejakulation leitet sich vom Lateinischen „ē-iaculari“ ab und lässt sich mit „auswerfen“ oder „hinausschleudern“ übersetzen. Dennoch ist eine Ejakulation nicht zwingend mit dem Vorhandensein von Spermien gleichzusetzen. Sie meint lediglich den Auswurfprozess.

Die Ejakulation erfolgt dabei durch eine nicht steuerbare Reflexkette, bei welcher Kontraktionen des Samenleiters, der Samenbläschen, der Schwellkörper und der Beckenbodenmuskulatur beteiligt sind. Im Gegensatz zur weiblichen Ejakulation, handelt es sich nicht um einen bloßen Auswurf von Körpersekreten, sondern um eine Kombination aus Sekreten der vier akzessorischen Geschlechtsdrüsen (Prostata, Bulbourethraldrüse, Bläschendrüse und Samenleiterampulle) und den eigentlichen Spermien – die mit einem Anteil von circa 0,5 Prozent den geringsten Teil des Ejakulats ausmachen.

Spermien und Ejakulation

Das Samenplasma in Kombination mit den Spermien bildet so den eigentlichen Auswurf bei der Ejakulation. Es handelt sich um circa zwei bis sechs Milliliter pro Ejakulation, wobei zwischen 40 und 900 Millionen Spermien im Ejakulat enthalten sein können. Dies variiert von Mann zu Mann sehr stark. Ab einer Menge von 15 Millionen Spermien oder weniger pro Milliliter muss von einer verringerten Zeugungsfähigkeit ausgegangen werden.

Der Hauptbestandteil des Spermas ist Wasser. Die reifen Spermatozoen besorgen einen geringen Anteil an Salzen und Proteinen. Hormone, wie etwa Dopamin, Tyrosin und Oxytocin, sind ebenfalls enthalten. Sie entfalten beim sexuellen Akt eine beruhigende und wohltuende Wirkung. Beim Oxytocin handelt es sich um das sogenannte Kuschelhormon. Zudem ist Sperma reich an Geruchsstoffen (Pheromonen), die ernährungs- und lebensstilabhängig sind. Sie gibt es bestimmte Produkte, die einem unangenehmen Geschmack und Geruch zuträglich sind. Darunter fallen Nikotin, große Fleischmengen und Milchprodukte. Ananas wirkt sich hingegen – subjektiv wahrgenommen – positiv aus.

Zudem ist im Samenplasma eine Menge Nährstoffe enthalten, die vorwiegend der Ernährung der Spermien dienen. Schließlich können sie bis zu fünf Tage im Körper der Frau verweilen, bis sie ihr Ziel (die Eizelle) erreichen.

Das Sperma des Mannes

Die menschlichen Spermien messen circa 0,06 Millimeter Länge und gehören zu den kleinsten Körperzellen. Sie entwickeln sich im Verlauf der Spermatogenese, die bereits pränatal durch das Anlegen von Hodenstammzellen (Stammspermatogonien) beginnt. Diese werden bereits beim Wachstum eines Fetus angelegt und verweilen vorerst einige Jahre in diesem Stadium. Während der Pubertät beginnen diese Stammzellen mit einer Differenzierung, die maßgeblich durch Hormone der Hirnanhangsdrüse gesteuert wird. Die Hormone LH (luteinisierendes Hormon), FSH (folikelstimulierendes Hormon) und Testosteron sind für diesen Vorgang entscheidend.

Die Stammzellen teilen sich in einem ersten Schritt, wobei eine der beiden Tochterzellen (die A-Spermatogonie) unverändert bei dein Stammspermatogonien verbleibt. Sie trägt somit zum Erhalt einer Stammzellenpopulation bei, wodurch auch erklärt wird, dass ein gesunder Mann lebenslänglich Spermien bildet.

Die B-Spermatogonien teilen sich abermals nach dem Erreichen der Hodenkanaälchen und bilden so durch eine meiotische Teilung in zwei Phasen (unter Reduzierung des Chromosomensatzes auf die Hälfte) die Spermatiden. Diese reifen schließlich zu fertigen Samenzellen heran. Dieser Prozess nimmt circa neun bis zehn Wochen in Anspruch. Ein Mann produziert dabei täglich circa 100 Millionen Spermien.

Ein Mann produziert in seinem Leben bis zu 50 Liter Sperma. Dies entspricht bei guter Gesundheit und hoher Spermienproduktion bis zu 7.500.000.000.000 – oder 7,5 Billionen – Spermien. Dieser Wert ist allerdings theoretisch zu verstehen. Er liegt de facto darunter, in den meisten Fällen bei circa der Hälfte. Das Sperma verlässt den Penis zumeist mit einer Geschwindigkeit von circa 17 km/h. Dadurch, dass die Spermienmenge relevant für den Erfolg einer Kinderzeugung ist, kann ein Erhöhen der Spermienmenge (bei schlechtem Spermiogramm) eine Maßnahme sein, die seitens des Mannes vor dem zielführenden Akt getroffen werden kann.

Es hat sich beispielsweise gezeigt, dass eiweißhaltige Nahrung (vor allem Eier) die Spermienproduktion ankurbeln. Die Aminosäure L-Arginin verursacht ebenfalls diesen Effekt. Ein paar Tage Enthaltsamkeit vor dem Akt sind ebenfalls förderlich. Zudem sollte für einige Tage auf Nikotin und Alkohol verzichtet werden, da beide Stoffe Spermatozoen töten oder verlangsamen können.

Wie entsteht eine Ejakulation?

Eine Ejakulation entsteht durch ein Zusammenspiel aus unwillkürlichen Reflexen und Stimulation. Es beginnt damit, dass während der sexuellen Stimulation seitens der Bulbuorethraldrüse ein Sekret abgegeben wird (Präejakulat). Das Sexualzentrum im Gehirn ist für den weiteren Verlauf zuständig. So werden durch Nervenimpulse Kontraktionen aller akzessorischen Geschlechtsdrüsen ausgelöst. Hierdurch werden Spermien den Sekreten beigemengt und bilden so die Gesamtheit des Spermas. Ab einem gewissen Druckanstieg in der Harnröhre und der Prostata erfolgt eine schub- und interwallartige Muskulaturbewegung mehrerer Muskeln im Urogenitaltrakt, was in bis zu zehn Schüben die Ejakulation auslöst.

Es ist durchaus möglich, Anzeichen einer Ejakulation zu spüren. Es ist aber nicht möglich, den Prozess einer Ejakulation zu stoppen, wenn der Körper bereits reflexartig „entschieden“ hat, den Auswurf zu starten.

Stimulation und Ejakulation

Sexuelle Stimulation (durch Masturbation oder Sex) ist der Hauptgrund für eine Ejakulation. Entsprechend gibt es hier viele Zusammenhänge, die zu betrachten es sich lohnt. Schließlich lassen sich hier schon viele Fragen bezüglich möglicher Ejakulationsstörungen klären.

So gibt es etwa zwei Dinge, die auf die Gesamtheit der Männer zutrifft: Erstens fördert eine längere Dauer zwischen zwei Orgasmen die Intensität einer Ejakulation und eines Orgasmus. Und zweitens erhöht sich bei längerer Pause zwischen zwei Orgasmen die Spermienmenge. Es ist dabei zu beachten, dass reife Spermien binnen weniger Tage (meist um die zehn) vom Körper abgebaut werden. Ab dieser Zeitdauer erhöht sich die Spermienmenge also nicht mehr – sie stagniert. Daraus lässt sich auch ableiten, dass es einen Samenstau oder geschwollene Hoden aufgrund von zu vielen Spermien aus physiologischen Gründen nicht gibt.

Zudem werden Orgasmen und die Ejakulation intensiver, wenn die sexuelle Stimulation besonders langanhaltend und erregend ist. Die Bedürfnisse variieren hier: Während die einen Männer viel Zärtlichkeit und langsames Vorgehen bevorzugen, kann bei anderen ein bestimmter optischer Reiz ausschlaggebend sein. Es gibt kein Patentrezept. Für eine intensiv wahrgenommene Ejakulation kann auch das richtige Setting ausschlaggebend sein. Hier darf gern geforscht und experimentiert werden.

Zwischen zwei Ejakulationen (und Orgasmen) liegt dabei die sogenannte Refraktärperiode. Sie stellt den Zeitabschnitt dar, der vergehen muss, bis ein Mann wieder zu einem Orgasmus kommen kann. Dies variiert zwischen wenigen Minuten und wenigen Tagen, ist abhängig von der Tagesform, dem Hormonhaushalt und weiteren Faktoren. Einige Männer haben problemlos viele Orgasmen am Tag, wobei die Ejakulation nach circa fünf Orgasmen ausbleibt (trockener Orgasmus). Andere Männer erreichen ihr Limit nach einem Orgasmus am Tag, weil sie danach für einige Zeit keine sexuelle Lust verspüren. Beides ist völlig normal.

Ejakulationsstörungen

Problematisch sind für sexuell aktive Männer lediglich Ejakulationsstörungen. Damit werden alle Probleme, die bei einer Ejakulation zutage treten, bezeichnet. Dabei gibt es pathologische, psychologische und subjektive Ursachen. Letztere können unter Umständen keinen Krankheitswert aufweisen und sind keine „echten“ Störungen.

Die häufigste Störung stellt wohl die zu früh eintretende Ejakulation dar. Sie stellt in den seltensten Fällen ein physiologisches Problem dar, ist aber belastend für betroffene Männer. Häufig genügen schon geringe Stimulationen, um zum Orgasmus zu kommen. Durch die einsetzende Ejakulation und den schnellen Abschluss der sexuellen Standhaftigkeit, leidet das Sexualleben. Die Ejakulation hinauszuzögern (dazu weiter unten mehr), ist also ein erklärtes Ziel vieler Männer und Mediziner. Ein extrem vorzeitiger Orgasmus wird als Potenzstörung angesehen und stellt daher ein medizinisches Problem dar. Circa ein Fünftel der Männer leidet unter ein Form des frühzeitigen Samenergusses.

Ejakulationsprobleme

Zudem kann es auch zum ungewollten Abgang von Ejakulat kommen. Dies bezeichnet man als Pollution. Es handelt sich hierbei um einen Prozess, der zumeist im Schlaf stattfindet. Der Körper entledigt sich auf diese Art überflüssiger und reifer Spermien. Durch regelmäßige Ejakulationen – beispielsweise durch Masturbation – kann dem vorgebeugt werden. Eine retrograde Ejakulation bezeichnet das Rückfließen von Sperma in die Harnblase. Dies kann mehr oder weniger unangenehm sein. Gründe hierfür können Medikamente (vor allem solche mit beckenbodenentspannender Wirkung) und physiologische Probleme sein. Es fallen hierunter vor allem Nervenstörungen im betroffenen Bereich.

Eine Ejakulation retarda stellt das Gegenteil der vorzeitigen Ejakulation dar. Betroffene können aufgrund von psychischen Leiden oder mangelnder Stimulationsempfängnis nur schwerlich oder gar nicht zur Ejakulation kommen. Dieses Leiden ist schwierig zu behandeln, wobei psychotherapeutische und medikamentöse Mittel Einsatz finden. Ein Ausbleiben der Ejakulation kommt vor. Meist ist dies durch Krankheiten (Entzündungen im Urogenitaltrakt, Nervenschäden, Muskelleiden) verursacht. Auch ein Entfernen der Hoden führt zu diesem Phänomen. Dennoch findet ein Orgasmus in der Regel statt.

Hinauszögern der Ejakulation

Die Ejakulation hinauszuzögern, ist aus unterschiedlichen Gründen das Ziel vieler Männer. Der häufigste Grund dürfte wohl die Problematik einer frühzeitigen Ejakulation sein. Aber auch die Annahme, dass sich die Intensität eines Orgasmus steigern lässt, wenn die Ejakulation hinausgezögert wird, ist ein Antrieb. Als „Edging“ bezeichnet man dabei die sexuelle Praktik, die darauf aus ist, die Ejakulation hinauszuzögern – teils über Stunden.

Es gibt Medikamente wie z.B. Super Kamagra oder Priligy Generika, die eine Ejakulation hinauszögern können. Wie wirksam sie sind, hängt davon ab, wie schnell es ansonsten zur Ejakulation kam. Liegt der Zeitraum zwischen Beginn der Erregung und Ejakulation beispielsweise bei zwei Minuten, ist ein Strecken auf sechs oder zehn Minuten bereits als Erfolg zu betrachten. Mögliche Mittel basieren hier auf Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmern. Auch Betäubungssprays (lokal anzuwenden) oder Gels sind verfügbar. All diese Mittel können eine Ejakulation hinauszögern, stellen aber immer eine medikamentöse Variante dar und sind somit nicht frei von Risiken und Nebenwirkungen.

Es ist möglich, paartherapeutische und physiotherapeutische Maßnahmen zu ergreifen, die die Problematik der vorzeitigen Ejakulation lindern können. So kann etwa die Squeeze-Technik angewandt werden. Diese besteht im wesentlich darin, dass der Penis kurz vor dem Punkt, an welchem sich eine Ejakulation ankündigt, mit den Fingern gequetscht wird, wodurch der Erregungslevel absinkt. Dies kann während der Masturbation geübt werden, sollte aber die Person, mit der der Sex ausgeübt wird, miteinbeziehen. Die Start-Stopp-Technik beschäftigt sich im Wesentlichen damit, die Stimulation immer an dem Punkt zu unterbrechen, an welchem der Mann verspürt, dass die Ejakulation bald erfolgt. Entsprechend muss dem eventuell ein Sensibilätstraining vorangehen. Eine Ejakulation lässt sich auch dadurch hinauszögern, dass vor dem Akt Masturbation erfolgt. Dies ist aber nur Männern möglich, die Minuten oder wenige Stunden nach einer Ejakulation Lust verspüren. In vielen Fällen wird die Sensibilität hierdurch vorübergehend gesenkt. Allerdings kann es so auch zu einer nicht zufriedenstellenden Standhaftigkeit oder Unwohlsein kommen.