Category Archives: Erektionsprobleme


Mit Sextechniken den Orgasmus verzögern

Zusammenfassung: Wenn kein hinreichender Grund für eine medizinische Behandlung besteht, können Sie bei Interesse trotzdem üben, den Ejakulationsreflex hinauszuzögern. Das "Training" kann sogar sehr angenehm sein. Erfahren Sie im folgenden Artikel mehr darüber, wie Sie mit Sextechniken einen Orgasmus hinauszögern.

Sexual-Therapeuten kennen sich auf dem Gebiet der vorzeitigen Ejakulation bestens aus. Sie empfehlen betroffenen Klienten meist zwei Techniken, mit denen Männer effektiv lernen können, den Orgasmus hinauszuzögern.

Beide Methoden können betroffene Männer zunächst bei der Selbstbefriedigung ausprobieren und dabei ein bisschen üben. Klappen die Handgriffe gut und zeigen auch die gewünschte Wirkung, können sie im nächsten Schritt während des Geschlechtsverkehrs eingesetzt werden.

Inhaltsverzeichnis

Squeeze-Technik

Das englische Verb „to squeeze“ bedeutet auf deutsch „pressen“ oder „quetschen“. Aber keine Sorge, die Squeeze-Technik kann zwar für einen Moment etwas unangenehm sein, ist aber nicht schmerzhaft. So geht‘s: Bemerkt der Mann, dass der Orgasmus naht, legt er den Daumen und Zeigefinger unterhalb der Eichel um den Penis. Jetzt 10-20 Sekunden drücken, die Harnröhre wird dadurch verschlossen – und der Ejakulationsdrang ist für einen kurzen Zeitraum verschwunden.

Tipp: Den Squeeze-Handgriff kann man(n) natürlich mehrmals wiederholen und ins Liebesspiel einbauen. Den gekonnten Druck auf die Eichel kann auch die Partnerin lernen und übernehmen!

Hilfe gegen vorzeitigen Samenerguss

Start-Stopp-Technik

Mit dieser Methode kann der Mann langfristig lernen, die Phase der intensiven Erregung kurz vor der Ejakulation zu verlängern. Bei der Masturbation (also in der „Übungsphase“) stimulieren Sie Ihren Penis so lange, bis Sie kurz vor dem Samenerguss sind.

Dann stoppen Sie die Stimulation abrupt und warten, bis der Ejakulationsreflex verschwunden ist. Ist die Erregung abgeflaut, beginnen Sie wieder mit der Stimulation – und stoppen wieder kurz vor dem Orgasmus. Der Stopp-Punkt sollte beim Üben mindestens zweimal erreicht werden. Je öfter Sie es schaffen, nicht zu ejakulieren, desto besser. Die Erregungsphase bis kurz vor dem Orgasmus sollte, wenn Sie ein bisschen Erfahrung mit dieser Methode haben, immer länger werden. Nach einiger Zeit können Sie die Technik auch beim Sex mit der Partnerin einbauen.

Tipp: Sie können die Start-Stopp-Technik auch schon vor dem Eindringen in die Partnerin anwenden, um das Vorspiel zu verlängern.

Training des PC-Muskels

Der „Musculus pubococcygeus“, auch PC-Muskel genannt, ist ein Teil des Beckenbodens. Viele Männer berichten von spürbaren und auch relativ schnellen Erfolgen mit der Orgasmusverzögerung, nachdem sie lernten, diesen Muskel bewusst wahrzunehmen und zu trainieren.

Wie findet man den PC-Muskel?

Der einfachste Weg: Sie spüren den PC-Muskel, wenn Sie das Urinieren für einen Moment unterbrechen. Um den PC-Muskel zu stärken, muss man den Beckenboden trainieren. Die Übungen sind relativ einfach, viele können auch im Alltag „nebenher“ gemacht werden. Übungen – auch für Männer – werden in zahlreichen Ratgeber-Büchern und im Internet beschrieben.

Penisring gegen vorzeitigen Samenerguss

Penisring/Orgasmusring

Der sogenannte Orgasmusring (meist aus Latex oder Silikon) wird vor dem Geschlechtsverkehr über den Penis gestreift und verhindert so den Blutrückfluss. Das Glied wird dadurch größer und dicker, außerdem soll der Mann durch seine Anwendung ausdauernder werden. Einige Männer schwören darauf, andere sagen, es bringt nicht viel. Die Ringe sind nicht besonders teuer (um 10 Euro), am besten einfach ausprobieren!

Beziehen Sie Ihre Partnerin mit ein

Wichtig für alle Varianten ist, dass Sie Vertrauen zu Ihrer Partnerin haben, mit ihr reden können und sie Verständnis für Ihre sexuelle Störung aufbringt. Versuchen Sie, Ihre Partnerin in die Lösung des Problems miteinzubeziehen. Bei einer Sexualtherapie kann es sehr hilfreich sein, die Partnerin mitzunehmen!

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Erektionsprobleme im Alter

Besonders bei Männern über 60 Jahren kommt es häufig zu Erektionsstörungen. Unter einer erektilen Dysfunktion (ED) versteht man die Unfähigkeit, eine Erektion zu bekommen bzw. sie so lange aufrecht zu erhalten das Sex möglich ist.  

Mediziner reden von Impotenz, wenn sich die Störung über einen Zeitraum von mehr als einem halben Jahr erstreckt. Kurzzeitige Fehlfunktionen, die in der Regel jeder Mann in seinem Leben erfahren hat oder wird, werden nicht als Impotenz bezeichnet. Sowohl junge Männer als auch ältere Männer können von Impotenz betroffen sein. Jedoch ist in vielen Fällen eine erfolgreich  Behandlung möglich.

Das Zusammenspiel von Alter und Impotenz

Während eine Anejakulation (Ausbleiben eines Samenergusses) oder Zeugungsunfähigkeit jede Altersklasse aufgrund verschiedenster Ursachen treffen kann, so zeigt sich vor allem die erektile Dysfunktion als eine weit verbreitete Erkrankung, bei der mit zunehmendem Alter das Erkrankungsrisiko steigt.

Laut einer Studie aus Massachusetts über das Alter von Männern in Verbindung mit Impotenz, nimmt die Häufigkeit einer erektilen Dysfunktion von Männern in den dreißiger Jahren und Männern bis zum 80 Lebensjahr von 2.3 Prozent auf 53.4 Prozent zu. Ab einem Alter von 60 Jahren ist nahezu jeder zweite Mann von einer erektilen Dysfunktion betroffen.

Dies ergibt sich in erster Linie daraus, dass eine erektile Dysfunktion oftmals die Folge einer Grunderkrankung ist, deren Risiko an ihnen zu erkranken, ebenfalls mit zunehmendem Alter steigt, wie zum Beispiel Diabetes. Eine weitere Verbindung zwischen dem Alter und Impotenz wird dadurch bestätigt, dass Impotenz eine Vorerkrankung von Krankheiten sein kann, von denen vor allem ältere Personen betroffen sind, wie Schlaganfall oder Herzinfarkt.

Dies ergeben medizinische Studienauswertungen, welche besagen, dass im Anschluss an eine erektile Dysfunktion bei nahezu 70 Prozent der betroffenen Männer eine koronare Herzerkrankung oder Gefäßerkrankungen diagnostiziert wurde.

Ursachen für Impotenz im Alter

Während Männer in der zweiten Lebensdekade in der Regel über die höchste sexuelle Leistungskraft verfügen, reduziert sich diese in den meisten Fällen aufgrund des natürlichen Alterungsprozesses. Die Erektionskraft lässt nach und die Stimulationsdauer bis zur vollständigen Erektion nimmt zu. Die Häufigkeit von Samenerguss-Wiederholungen nimmt ab.

Dies ist unter anderem daraus bedingt, dass sich im Alter der Stoffwechsel ändert und in Folge das Bindegewebe des Penis an Elastizität verliert. Dies bedeutet, dass weniger Blut in den Penis fließt und dieser die erforderliche Größe nicht beziehungsweise immer weniger erreicht, die es zu einer Penissteife erfordert.

Zudem kommt es mit zunehmendem Alter zu einer Erschlaffung der Beckenboden-Muskulatur und die Organfunktion nimmt kontinuierlich aufgrund des natürlichen Alterungsprozesses ab. Daraus ergibt sich eine geringere Sauerstoffversorgung sowie eine abnehmende Durchblutung. Dies führt wiederum zu einer Unterversorgung der Sexualorgane und weniger Blut kann in den Schwellkörpern gestaut werden.

Ebenso muss eine genügende sexuelle Stimulation vorliegen, damit eine Erektion überhaupt entstehen kann. Ob junge oder reife Frauen kennenlernen, die sexuelle Erregung ist unbedingte Vorraussetzung.

Hilfe bei Impotenz im Alter

Eine Erektion bleibt aus oder kann nicht lange genug gehalten werden. Mit zunehmendem Alter kommt es zudem zu einer altersbedingten Senkung des Sexualhormons Testosteron. Ab einem Alter von 40 Jahren verringert sich der Testosterongehalt im Durchschnitt um ein Prozent. Bei Männern über 60 Jahren reduziert sich der Wert bei vielen um bis zu 20 Prozent, sinkt damit unter einen Normalwert von 3,0 ng/ml und wird in der Medizin als ein Testosteronmangel bewertet. Dadurch kann es zu zahlreichen sexuellen Störungen kommen, die eine Impotenz auslösen.

Weitere Ursachen für eine Impotenz im Alter sind auf typische Erkrankungen zurückzuführen, von denen vor allem Männer im Alter betroffen sind. Dazu zählen:

  • Arteriosklerose
  • Herzerkrankungen
  • Bluthochdruck
  • Diabetes mellitus
  • Prostata-Erkrankungen
  • Hormonstörungen
  • Multiple Sklerose Morbus
  • Parkinson
  • Multisystematrophie
  • Leber- und Nierenleiden

Die Ursachen für eine Anejakulation sind oftmals durch Wirbelsäulenverletzungen bedingt. Im Alter kommt eine Anejakulation jedoch überwiegend aufgrund von neurologischen Erkrankungen und Diabetes Mellitus vor.

Die Ursachen für eine Zeugungsunfähigkeit im Alter liegen in den meisten Fällen an dem natürlichen Rückgang der Spermienbeweglichkeit, der Menge des Ejakulats sowie Spermienanzahl und Lebensfähigkeit der Spermien. Mit zunehmendem Alter nimmt die Spermien-Qualität sowie deren Eigenschaften meist soweit ab, dass es zu keiner Kindeszeugung mehr ausreicht.

Gibt es Vorbeuge-Maßnahmen? 

Ein gutes Sexleben ist auch im Alter wichtig, da es die Lebensqualität steigert und zum verbesserten Wohlgefühl beiträgt. Es ist anzuraten, bereits ab dem 35. Lebensjahr vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen, um Alters-Impotenz sowie Störungen der Sexualfunktionen im Alter zu verhindern.

Ein Training der Beckenbodenmuskulatur sorgt für eine verbesserte Muskelaktivität, begünstigt die Durchblutung und vor allem wird die Standfestigkeit des Penis während einer Erektion optimiert.

Sex beugt Impotenz vor – wenn er regelmäßig und oft stattfindet. Wer nur wenig sexuell aktiv ist, begünstigt vor allem die Ursachen von Muskelrückgang im unteren Becken, wodurch insbesondere das lange Anhalten einer Erektion negativ beeinflusst wird.

Um einer Impotenz in Folge eines ungesunden Lebensstils entgegenzuwirken, ist eine gesunde Ernährung und viel Bewegung förderlich. Übergewicht bzw. Adipositas und die miteinhergehenden Folgeerkrankungen verursachen häufig Erektionsstörungen. Eine Gewichtsabnahme kann schon effektiv zu einer besseren Erektionsfähigkeit beitragen.

Zu guter letzt sind regelmäßige Routine-Untersuchungen beim Arzt zum Beispiel von Blutdruck, Herz-Kreislauf-System, Diabetes sowie Vorsorgeuntersuchungen der Prostata ratsam, um im Fall der Fälle eine schnelle Behandlung in die Wege zu leiten.

Mögliche Behandlungsansätze

In den meisten Fällen ist Impotenz heilbar oder kann insoweit verbessert werden, dass wieder ein Sexleben möglich ist. Um eine positive Behandlung von Erektionsstörungen einleiten zu können, ist eine genaue Diagnose und Ursachenforschung Vorraussetzung. Ist eine Erkrankung Ursache der Impotenz (z.B. Durchblutungsstörungen oder Bluthochdruck), so ist eine Behandlung der Ursprungserkrankung erforderlich.

Zufriedenstellende Ergebnisse bei der Behandlung von Erektionsproblemen im Alter kann mit sogenannten PDE-5-Hemmern erzielt werden. Diese erweitern die Gefäße und sorgen für eine bessere Durchblutung des Penis. Zu den Medikamenten dieser Gruppe zählen Viagra, Cialis, Levitra und Kamagra. Welches der Potenzmittel individuell am besten geeignet ist, muss jedoch erst getestet werden.

Quellen:  

Erektile Dysfunktion. Wort & Bild Verlag. URL: apotheken-umschau.de

Impotenz im Alter. Berufsverband Deutscher Internisten. URL: internisten-im-netz.de

Frühwarnsystem Penis. Selbsthilfegruppe erektile Dysfunktion (Impotenz). URL: selbsthilfe-impotenz.com 

PDE-5-Hemmer: Lässt sich Impotenz heilen? Deutscher Apotheker Verlag Dr. Roland Schmiedel GmbH & Co. KG. URL: deutsche-apotheker-zeitung.de 

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Ursachen der Potenzstörungen

In rund 70 Prozent der Fälle sind körperliche Ursachen schuld an einer Erektilen Dysfunktion. Am häufigsten ist die Penisdurchblutung gestört oder die Penismuskulatur geschädigt. Immer häufiger stecken aber auch psychische Faktoren oder eine dauerhaft ungesunde Lebensweise hinter der Erkrankung. Ebenso vielfältig wie die Ursachen sind auch die Behandlungsmethoden der Erektionsprobleme. Sie reichen von einer Umstellung der Lebensgewohnheiten über die Einnahme von Potenzmitteln bis hin zu operativen Eingriffen.

Potenz steigern beim Mann

Stress und Angst

Druck im Berufsleben, Alltagssorgen, finanzielle Probleme: Bei immer mehr Menschen zehrt Stress in bedrohlichem Maße an der Lebensenergie. Die Dauerbelastungen schlagen sich auch auf das Sexleben nieder. Bei vielen Paaren, die von Sorgen im Alltag geplagt werden, versiegt als Nebeneffekt die Lust auf Erotik. Wenn sich beide dann doch mal „aufraffen“, aber der Kopf nicht frei ist, kommt es beim Mann nicht selten zu Problemen mit der Erektion. Stress begünstigt auch häufig eine ungesunde Lebensweise (viel Fast Food, wenig Schlaf etc), die wiederum Erektionsprobleme auslösen kann. Nicht zuletzt führt auch Stress wegen bestehender Erektionsstörungen – unabhängig vom Auslöser -­ oft zu einer massiven Verschärfung des Problems. Männer, die sich wegen ihrer Probleme beim Sex zu sehr unter Erfolgsdruck setzen, geraten schnell in einen Teufelskreis aus Druck, Angst und Enttäuschung. In solchen Fällen kann neben der klassischen Behandlung durch einen Arzt oder Urologen auch eine Psycho- oder Paartherapie helfen, dieses Muster zu durchbrechen.

Ungesunder Lebensstil

Vielleicht gehören auch Sie zu den Männern, die es mit gesunder Ernährung und ausreichender Bewegung nicht ganz so ernst nehmen? Doch auch, wenn man(n) das nicht so gern hört: Eine ungesunde Lebensweise kann ein ernstzunehmender Grund für Erektionsstörungen sein. Unregelmäßige, einseitige Ernährung, Rauchen, wenig Sport und übermäßiger Alkoholgenuss sind regelmäßig verantwortlich für Probleme mit der Erektion. Grund: Die Blutgefäße leiden, die Durchblutung im gesamten Organismus – auch im Genitalbereich – wird gestört. Ein dauerhaft ungesunder Lebensstil kann sogar die Lust auf Sex versiegen lassen. Eine Studie aus Dänemark zeigt das Ausmaß des Problems: Wissenschaftler fanden heraus, dass ganze 71 Prozent aller gebundenen Männer, die wenig auf ihren Körper und ihre Gesundheit achten, regelmäßig unter fehlender Manneskraft leiden!

Ursachen von Erektionsproblemen

Durchblutungsstörungen

Begleitkrankheiten, die Durchblutungsstörungen im Körper auslösen, steigern auch das Risiko für Erektionsprobleme. Sehr häufig tritt Erektile Dysfunktion zusammen mit folgenden Krankheiten auf:

  • Diabetes mellitus
  • Bluthochdruck
  • erhöhte Blutfettwerte
  • metabolisches Syndrom

Wechseljahre beim Mann – Testosteronmangel

Forschungsergebnisse haben deutlich gezeigt, dass ein hoher Testosteronspiegel eine wichtige Voraussetzung für eine befriedigende Erektion ist.

Mit den Lebensjahren sinkt beim Mann der Testosteronspiegel im Blut langsam ab, einige erleben diese hormonelle Umstellung sogar als „Wechseljahre beim Mann“ (Andropause). Sinkt der Hormonspiegel unterhalb der Normwerte, kann das durchaus zu Impotenz führen. Haben Männer Erektionsprobleme, sollte deshalb unbedingt auch der Testosteronspiegel bestimmt werden. Neben dem normalen, altersbedingten Abfall des Hormons, können noch viele andere Ursachen Testosteronmangel auslösen.

Nebenwirkungen von Medikamenten

Einige Medikamente lösen als Nebenwirkung Probleme mit der Erektionsfähigkeit aus. Besonders häufig ist das bei bestimmten Betablockern (Medikamente gegen Bluthochdruck) und bei entwässernden und cholesterinsenkenden Mitteln der Fall. Auch Psychopharmaka, z.B. Medikamente gegen Depressionen, können eine Erektile Dysfunktion auslösen.

Psychische Erkrankungen

Erektile Dysfunktion tritt auch häufig zusammen mit Angsterkrankungen, Stress-Erkrankungen (z.B. Burn-Out) und Depressionen auf.

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Erektionsproblemen vorbeugen

Immer wieder erreichen uns Fragen von (jüngeren) Männern, wie man am besten Erektionsproblemen vorbeugen kann. Das Risiko von dauerhaften Erektionsstörungen steigt ab einem Alter von 40 Jahren rapide, auch wenn zu beobachten ist, dass immer mehr junge Männer schon mit Potenzstörungen zu kämpfen haben. Moderne Potenzmittel, die sogenannten PDE-5-Hemmer, sind eine zuverlässige, effektive Hilfe gegen Erektionsprobleme, doch gesünder und preiswerter als Viagra rezeptfrei kaufen ist es, den Erektionsstörungen schon vorzubeugen.

Potenzprobleme, die im Alter aufgrund von inneren Erkrankungen auftreten kann man nicht vorbeugen. Liegen jedoch psychische Ursachen zugrunde, kann man jedoch sehr gut vorbeugen. Wichtig ist vor allem auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung. So langweilig es sich auch anhören mag, für ein gutes Sexleben im Alter spielt eine gesunde Ernährung eine große Rolle.

Bewegen Sie sich viel in der Natur und an der frischen Luft und treiben Sie reglmäßig Sport. Es ist nachgewiesen, dass gut durchtrainierte Menschen mehr Lust auf Sex verspühren. Vermeiden Sie den starken Kosnum von Alkohol und Nikotin. Achten Sie auf Ihr Gewicht. Übergewicht kann ebenso zu Potenzstörungen führen.

Leben Sie eine offene, ehrliche und vertrauensvolle Sexualität mit Ihrem Partner. Bauen Sie sich und Ihrem Partner kein Druck auf. Sprechen Sie mit ihm oder ihr über Ihre sexuellen Wünsche und Vorlieben. Finden Sie sexuelle Gemeinsamkeiten. Dann dürften Potenzprobleme in der Regel nicht auftreten.

Natürlich hört sich das leicht an – und ist im Alltag oft gar nicht so leicht umzusetzen. Doch fangen Sie einfach an, machen Sie den ersten Schritt und setzen Sie sich nicht gleich unter Druck, alles perfekt machen zu müssen. Es geht um Sie, um Ihren Körper, Ihre Gesundheit – nicht daram nicht mehr essen und trinken zu können was man will, nicht mehr den Lastern frönen zu dürfen.

Gesund leben um Erektionsproblemen vorzubeugen

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Erektionsprobleme – Hilfe Teil 3

Eine Behandlung von Erektionsproblemen sollte sollte in jedem Fall erfolgen. Auch wenn es schwer ist, ignorieren Sie Ihre Probleme nicht und suchen Sie einen Arzt auf. Der grund hierfür ist, dass Potenzstörungen auch Anzeichen für ernsthafte Erkrankungen sein können die umgehend ärztlich untersucht werden sollten. Der erste Schritt ist der schwerste, aber Sie werden sehen, dass mit Ihrem Problem behutsam und diskret umgegangen wird und Sie Hilfe gegen erektile Dysfunktion erhalten.

Wichtig bei einer erfolgreichen Behandlung ist, dass Sie offen über Ihre Probleme reden, Ihrem Arzt vertrauen und Ihre Sorgen und Nöte in bezug auf die Potenzprobleme ausführlich schildern. Auch wenn es Ihnen peinlöich ist, dient es doch Ihrer nachhaltigen Gesundheit – und die sollte im Vordergrund stehen. 

Sind die Ursachen für Ihre Erektionsprobleme geklärt, wird der Arzt eine individuelle Behandlung einleiten. Wenn organische Erkrankungen die Ursache sind, so sind diese als erstes zu behandeln. Bei psychischen Gründen wird er Sie an einen Facharzt oder Psychotherapeuten weiter vermitteln, der mit verschiedenen Therapien die Behandlung fortführt.

Erfolgreiche Hilfe um die Potenz zu steigern

Weiterhin gibt es auch Tabletten (z.B. Sildenafil, Viagra®), Spritzen und mechanische Hilfsmittel die bei Potenzstörungen eingesetzt werden können. Dies sollte allerdings nur in Absprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen, da ein unsachgemäßer Gebrauch zu Nebenwirkungen oder ernstaften Gesundheitsproblemen führen kann. An aller erster Stelle sollte jedoch, soweit es medizinisch möglich ist, die Behandlung der Ursachen der Erektionsprobleme stehen.

Wann immer es möglich ist, sollte der Partner oder die Partnerin in die Behandlung mit einbezogen werden, um zum einen durch die Offenheit die Potenzstörungen und Ängste abzubauen und zum anderen durch die gemeinsam durchgestandene Behandlung eine tiefere Gemeinsamkeit der gesunden Sexualität erfahren zu können.

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Erektionsprobleme – Hilfe Teil 2

Die häufigsten Ursachen für Erektionsstörungen sind organische Krankheiten und Übergewicht.

Desweiteren wirken sich aber auch Leistungsdruck, Versagensängste, unbewältigte Konflikte, Depressionen, Stress und soziale Probleme auf die Potenz aus und können zu erektiler Dysfunktion oder Sexualstörungen führen.

Als weitere Ursache kommen Hormonstörungen in Frage, die grossen Einfluss auf die Potenz bzw. Erregung ausüben. Auch Medikamente können als Nebenwirkungen Potenzprobleme auslösen. Bei jüngeren Männern und Frauen sind die Erektionsstörungen meist auf psychische Störungen zurückzuführen, bei älteren Männern oder Frauen sind in den meisten Fällen innere Erkrankungen die Ursache.

Typische innere Erkrankungen bei Potenzproblemen sind arterielle Durchblutungsstörungen, hormonelle Veränderungen, erhöhter Blutzuckerspiegel (Diabetes mellitus), Entzündungen der Prostata, Nebenhoden und Hoden, Querschnittslähmung, chronisches Leberleiden (Leberzirrhose) und chronisches Nierenversagen. In Frage kommt aber auch ein übermäßiger Alkohol- und Nikotinkonsum, der sich gravierend auf die Potenz bei Männern und Frauen auswirken kann.

Krankheiten mit Potenzproblemen

  • Leberzirrhose
  • Erektile Dysfunktion (Erektile Impotenz)
  • Schlafapnoe
  • Prostataentzündung (Prostatitis)

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Erektionsprobleme – Hilfe Teil 1

Potenzprobleme, Potenzstörungen, Erektionsstörungen und Sexualstörungen, dass sind alles Stichworte um ein difuses Tabu-Thema der Gesellschaft. Jedoch kommen diese Probleme nicht nur bei Männern vor. Meist sind sie psychisch bedingt, können aber im Alter auch von inneren Erkranungen verursacht werden. Vor allem die Erektile Dysfunktion bei Männern und Libidostörungen bei Frauen sind typische Vertreter bei Potenzproblemen.

In einer Reihe von Artikel möchten wir Ihnen nähere Informationen rund um das Thema Erektionsprobleme/Potenzprobleme geben. Angefangen bei den Ursachen und Krankheiten über einer erfolgreiche Behandlung bis hin zu Medikamenten und Potenzmitteln sowie vorbeugenden Maßnahmen möchten wir umfassend aufklären und Hilfe geben.

Was sind Erektionsprobleme?

Erektionsprobleme sind ein sehr häufig vorkommendes Symptom in Deutschland. Vor allem Männer ab dem 40. Lebensjahr sind von Erektionsstörungen (Erektile Dysfunktion) betroffen und das Risiko erhöht sich mit zunehmendem Alter. Jedoch sind auch immer mehr jüngere Männer von Potenzproblemen betroffen, eine Situation die derzeit noch wissenschaftlich untersucht wird.

Sexualstörungen bei Frauen sind medizinisch noch relativ wenig erforscht. Umfragen zu Folge nimmt die Zahl der Libidostörungen bei Frauen in den letzten Jahren deutlich zu. Jedoch ist davon auszugehen, dass auch in der Vergangenheit ein großer Anteil an Frauen unter Libidoproblemen gelitten hat, dies jedoch aus gesellschaftlichen Gründen ein Tabu-Thema war. Frauen leiden vor allem an Orgasmusstörungen, Scheidentrockenheit, Erregungsstörungen und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr.

Erfolgreiche Hilfe gegen Erektionsstörungen

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Potenzprobleme behandeln

Sollten Sie unter Potenzproblemen leiden, ist eine Behandlung unbedingt erforderlich. Zum einen um Ihr Sexleben wieder in Schwung zu bringen, zum anderen weil sich hinter Erektionsproblemen ernsthafte Krankheiten verbergen können. Der erste Schritt besteht darin, sich der Sexualstörungn zu stellen und unbedingt einen Arzt aufzusuchen. Neben den allgemeinen Nachteilen von Erektionsstörungen, können auch innere Erkrankungen die Ursache sein und sollten daher in jedem Fall von einem Arzt untersucht werden.

Wichtig ist, dass Sie keine Scheu haben, offen und ehrlich mit dem Arzt zu reden und Ihre Sorgen und Ängste hinsichtlich der Erektionsstörungen ausführlich zu schildern. Sicherlich ist dies kein leichtes Thema aber für eine nachhaltige Gesundheit sollten Sie diese Unannehmlichkeit durchstehen.

Je nachdem welche Ursache die Potenzprobleme haben, wird vom Arzt eine individuelle Behandlung in die Wege geleitet. Wenn organische Erkrankungen die Ursache sind, werden diese als erstes behandelt. Wenn psychische Gründe eine Rolle spielen, ist ein Besuch beim Facharzt oder Psychotherapeuten zu empfehlen, der mithilfe verschiedener Therapien eine wirksame, zuverlässige Potenzsteigerung zu ermöglichen versucht.

Eine wichtige Unterstützung sollte immer der Partner oder die Partnerin sein und mit in die Behandlungeingebunden werden. Zum einen ist für betroffene Männer eine Unterstützung in dieser schweren Situation sehr wichtig, zum anderen ist es auch für den Partner/die Partnerin ebenso wichtig mit einbezogen zu werden, denn in vielen Fällen leiden auch sie unter den Erektionsstörungen mit.

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Ursachen für Erektionsstörungen

Die häufigsten Ursachen für Erektionsstörungen sind organische Krankheiten, Übergewicht oder psychologische Probleme.

Leistungsdruck, Angst zu versagen, unbewältigte Konflikte, Depressionen, Stress im Beruf oder der Familie und soziale Probleme können zu Erektionsstörungen oder Sexualstörungen führen.

Des Weiteren können Hormonstörungen einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Potenz bzw. Erregung ausüben. Selbst bestimmte Medikamenten haben Nebenwirkungen, die Potenzprobleme auslösen können. Besonders bei jüngeren Männern und Frauen sind die Erektionsstörungen meist auf psychische Probleme zurückzuführen, während bei älteren Männern oder Frauen oftmals innere Erkrankungen als Ursache in Betracht kommen.

Zu den inneren Erkrankungen, die für Potenzprobleme in Betracht kommen, gehören arterielle Durchblutungsstörungen, hormonelle Veränderungen, erhöhter Blutzuckerspiegel (Diabetes mellitus), Entzündungen der Prostata, Nebenhoden und Hoden, Querschnittslähmung, chronisches Leberleiden (Leberzirrhose) und chronisches Nierenversagen. Weiterhin haben übermäßiger Alkohol- und Nikotinkonsum erheblichen Einfluss auf die Potenz bei Männern und Frauen.

Oft gehen seelische und körperliche Probleme einher und bedingen sich gegenseitig. Es entsteht eine Art Teufelskreislauf aus dem es scheinbar kein Entrinnen gibt. Treten einmal Erektionsprobleme auf, horcht man(n) beim nächsten Mal wieder in sich hinein. Diese Blockade führt dann wiederum zu Erektionsstörungen.

Die Ursachen für erektile Dysfunktion können also recht vielfältig sein und sich gegenseitig beeinflussen. Für eine genaue Ursachenforschung ist eine Untersuchung beim Arzt unerlässlich. Nur ein Spezialist kann genau klären, welche Ursachen Ihre Potenzprobleme haben und welche Behandlungsmethoden in Frage kommen.

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Erektionsprobleme

Viele Männer definieren sich über Ihr Sexleben und dann einmal "nic ht können" ist eine Katastrophe. Häufig führt das bei betroffenen Männern zu einer Art Teufelskreislauf aus Angst, Druck und Selbstzweifeln. Aber wie geht man(n) mit Erektionsstörungen um, wo doch Untersuchungen aufzeigen, dass fast jeder Mann in seinem Leben mal davon betroffen ist?

Der Mann muss immer können!

Gerade in Sachen Sex setzen Männer sich unter Druck, denn nicht zuletzt durch die Medien wird das Bild vom immerpotenten Mann gefördert. Ganz unabhängig von den Gründen der Potenzstörungen spielt dann der Druck eine große Rolle und Fragen wie: "Warum ausgerechnet ich? Was sagt meine Frau/Freundin? Habe ich beim nächsten mal wieder Erektionsstörungen? Bin ich jetzt impotent? kommen auf. In vielen Fällen fangen langfristige Erektionprobleme mit ähnlichen Fragen oder Gedanken an.

Gründe für Potenzstörungen

Potenzprobleme, medizinisch auch erektile Dysfunkton genannt, können verschiedene Ursachen haben. Mnache davon sind nur temporär, brauchen nicht behandelt werden und sind hamrlos (z.B. kurzfristiger Stress im Job, Partnerin die den Mann unter Druck setzt). In anderen Fällen sind Krankheiten wie Arteriosklerose, Diabetes oder ein Mangel an Testosteron verantwortlich, die in vielen Fällen auch erfolgreich behandelt werden können.

Der Begriff "Erektile Dysfunktion"

Von einer erektilen Dysfunktion spricht man erst, wenn innerhalb eines halben Jahres im Großteil der Versuche es nicht gelingt eine ausreichende Erektion des Penis aufzubauen oder während des Sex zu halten.

Druck, Druck, Druck

Welche Ursachen auch immer für die Erektionsstörungen vorliegen, der Druck der dann in den meisten Fällen folgt verschäft die Potenzprobleme erheblich und macht sie erst wirklich zu einem Problem.

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