Welches Potenzmittel ist besser? Viagra vs. Cialis

Zusammenfassung:  Cialis, das Wochenend-Potenzmittel, und Viagra, die blaue Wunderpille von Pfizer, sind die beiden Potenzmittel, die am häufigsten bei Erektionsstörungen verschrieben werden. Bei beiden Medikamenten handelt es sich um wirkungsvolle und hochpotente PDE-5-Hemmer.

Inhaltsverzeichnis

  1. Der Wirkungseintritt
  2. Die Wirkungsdauer
  3. Der Wirkmechanismus
  4. Der Wirkstoff
  5. Verfügbarkeit der Generika
  6. Gefahren und Nebenwirkungen
  7. Fazit: Cialis, aber…

Der Wirkungseintritt

Beim Zeitpunkt des Wirkungseintritts unterscheiden sich Viagra und Cialis nicht immens voneinander. Dennoch hat das Potenzmittel Cialis die Nase vorn, da die gewünschte Wirkung bereits nach circa 15 Minuten eintritt. Auf die Wirkung von Viagra muss man meist 20 bis 30 Minuten warten. Der Unterschied von 5 – 15 Minuten macht zwar in der Theorie nicht viel aus, im Eifer des Gefechts kann dieser Zeitraum jedoch enorm wichtig werden. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn das Potenzmittel heimlich eingenommen wird.

Viagra und Cialis gegen Impotenz

Die Wirkungsdauer 

Bei der Wirkungsdauer gibt es einen großen Unterschied zwischen den beiden PDE-5-Hemmern. Die Wirkung von Viagra hält nur bis zu vier Stunden an, wohingegen Cialis mit satten 36 Stunden punkten kann. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Cialis häufig auch als „Wochenendpille“ bezeichnet wird. Sie wird Freitagabend eingenommen und hält bis Sonntag an. Des Weiteren bietet Cialis der Männerwelt eine Alternative zur einmaligen Einnahme: Wer täglich geringe Dosen von Cialis zu sich nimmt, der baut eine Art Reservoir des Wirkstoffes im Körper auf. Die Folge: Man kann jederzeit spontan Sex haben, ohne zu bestimmten Uhrzeiten eine Pille einnehmen zu müssen. Im Internet wird dabei häufig von „Cialis täglich“ bzw. „Cialis daily“ gesprochen.

Der Wirkmechanismus

Bezüglich des Wirkmechanismus gibt es zwischen den beiden Potenzmitteln keine Unterschiede, da es sich bei beiden Medikamenten um sogenannte PDE-5-Hemmer handelt. Der Name ist dabei Programm: Die Wirkstoffe hemmen das Enzym Phosphodiesterase-5. Das Enzym ist für die Erschlaffung des Penis verantwortlich und raubt dem Mann die bestehende Erektion. Wenn Mann sexuell stimuliert wird, entsteht die Erektion unter dem Einfluss von Cialis oder Viagra deutlich schneller und auch intensiver. Der Grund: Die Erektionsfähigkeit bei sexuellen Stimulationen ist deutlich erhöht. Die Potenzmittel sorgen dafür, dass chemische Botenstoffe das umliegende Gewebe der Leistenregion entspannen und der Blutfluss somit erheblich verbessert wird. Das ist insbesondere bei Patienten, die unter Herz-Kreislauf-Problemen leiden, eine effektive Maßnahme. Des Weiteren verweilt das Blut länger im Glied, sodass die Erektion länger bestehen bleibt und nicht direkt verschwindet.

So wirken Viagra und Cialis

Der Wirkstoff

Während die Wirkung von Viagra auf dem Wirkstoff Sildenafil beruht, funktioniert Cialis mithilfe des Wirkstoffes Tadalafil. Wie wir Ihnen bereits gezeigt haben, handelt es sich bei beiden Potenzmitteln um PDE-5-Hemmer. Der jeweilige Wirkstoff hat alle anderen bisher genannten Faktoren zu verantworten.

Verfügbarkeit der Generika

Potenzmittel sind eine teure Angelegenheit. Es ist daher nicht verwunderlich, dass viele Patienten lieber ein Generikum statt dem Originalpräparat verwenden. Doch wie sieht es überhaupt mit der Verfügbarkeit von Viagra- und Cialis-Generika aus? Viagra wurde im Jahr 1998 auf den Markt gebracht. Seit Sommer 2013 sind zahlreiche Sildenafil-Generika erhältlich, die von den verschiedensten Herstellern stammen. Der Grund: Im Sommer 2013 ist der Patentschutz vom Hersteller Pfizer abgelaufen. Der Wirkstoff Sildenafil darf seitdem auch von anderen Pharmakonzernen verwendet werden (mehr dazu auch hier). 

Viagra und Cialis im Vergleich

Gefahren und Nebenwirkungen

Bezüglich der Gefahren und Nebenwirkungen sind sich Cialis und Viagra aufgrund des identischen Wirkmechanismus sehr ähnlich. Beide Potenzmittel dürfen nicht eingenommen werden, wenn zusätzlich noch nitrathaltige Medikamente eingenommen werden. Hierbei handelt es sich vor allem um solche Medikamente, die das Herz-Kreislauf-System betreffen (z.B. bei Schmerzen in der Brust). Als Nebenwirkungen können bei beiden PDE-5-Hemmern Kopfschmerzen, ein Druckgefühl im Kopf, eine laufende Nase und Sehstörungen auftreten.

Fazit: Cialis, aber…

Wenn man lediglich die blanken Zahlen betrachtet, scheint das Potenzmittel Cialis tatsächlich „besser“ als Viagra zu sein. Eindeutig festgelegt werden kann das nicht, da jeder Mann selbst herausfinden muss, welches Potenzmittel bei ihm die bessere Wirkung zeigt. Manche Männer reagieren besonders stark auf Viagra, andere auf Cialis. Pauschale Aussagen können hierbei deshalb nicht getroffen werden. Letztendlich müssen Sie also selbst herausfinden, welches Potenzmittel zu Ihnen passt. Empfehlenswert ist dabei, aufgrund der genannten Vorteile, aber Cialis.

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Asklepios Klinik Barmbek, Abteilung für Urologie
Rübenkamp 220
22291 Hamburg

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by Markus on Potenz Informationen

Warum tauch Kamagra hier nicht auf? Nehme es schon seit 2 Jahren, meist die Oral Jelly´s und die sind echt super. Der Wirkstoff ist der gleiche wie bei Viagra. Wäre doch mal gut wenn ihr darüber schreibt. Gruss

by Leon on Potenz Informationen
Cialis Soft Tabs

Für mich sind die Soft Tabs von Cialis das beste Mittel. Absolut wirksam und super schnell. Die Einnahme von Cialis Soft Tabs ist unauffällig und angenehm, kein Vergleich zu Tabletten. Ich nenne sie immer Maoam, da sie mit den Kautabletten vergleichbar sind. Probiert es mal aus, wird euch gefallen!